Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
Seite
86
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war schön, und die zwei Reisenden bestellten, daß manihnen das Frühstück, so wte die Becken und Tücher zumWaschen in eine Gartenlaube bringe. Der Aeltere vonden Reisenden hatte unverkennbar ein ausländische- Aus-sehen; man konnte ihn sogleich für einen Deutschen an-sprechen. Er trug was damals in England sehr unge-wöhnlich war eine weite, braune, linnene Blouse,zugeknöpft bis an das Kinn, mit einem ledernen Gürtel,worin ein deutscher Meerschaumkopf und ein Tabacksbeutelstacken. Er hatte sehr lange, flachsgelbe, falsche odereigene Haare, welche halb über seinen Rücken hinabfloßen,großen Hellen Schnurrbart, und hatte eine rauhe, sonnge-bräunte Gesichtsfarbe, welche die Hellen Haare um soauffallender hob. Er trug eine ungeheure grüne Brille,und beklagte sich sehr, in gebrochenem Englisch, über dieSchwäche seiner Augen. Alles an ihm, bis auf die ge-ringste Kleinigkeit hinaus, verrieth den Deutschen; nichtnur der große, Muskulöse Körper, die breiten Füße unddie gewaltigen, obschon wohlgeformten Hände, sondernauch die offenbar von einem Inden auf einem großenMarkt gekaufte Broche, die prahlerisch und überflüssigan seine Halsbinde gesteckt war; der artige, komisch auS-sehende Ranzen, den er sich weigerte dem Stiefelputzeranzuvertrauen; und der große, massive, schmutzige Ring,den er am Zeigefinger trug. Der Andre war ein schlanker,auffallend aufrechter und sehniger Jüngling, in einemblauen Frack, über den ein großer Mantel geworfen war,einer Reisemütze mit einem Schild, der den ganzen obern