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„Warum läufst Du den Kutschen nach, Sidney?"sagte Mrs. Morton, „das ist sehr garstig; Du wirst ein-mal überfahren werden!"
„Ja, Madame," sagte Sidneh, der während derganzen Verhandlung vom Kops bis zum Fuß zitterte.
„Ja, Madame! und: Nein, Madame! Du hast dochnicht mehr Manieren als ein SchusterSjunge!"
„Scheltet das Kind nicht, meine Liebe, es weintschon," sagte Mr. Morton in entschiedenerem Tone alsgewöhnlich. „Komm her, mein Kleiner!" und der würdigeOheim »ahm ihn in seinen Schooß und hielt ihm seinGlaS Branntwein mit Wasser an den Mund; Sidney, zuschüchtern es abzulehnen, schlürfte hastig, und hatte seinegroßen Augen auf seine Tante geheftet, wie Kinder thun,wenn sie einen Puff befürchten.
„Ihr verwöhnt den Knaben mehr als Euer eigenFleisch und Blut," sagte MrS. Morton höchst verstimmt.
Hier legte Tom, der obenbeschriebene Jüngste, denMund an seiner Mutter Ohr, und flüsterte laut genug,daß Aste es hören konnten: „Er läuft der Kutsche nacher,weil er meint, seine Mama sey vielleicht drin. Wer'SHeimweh hat, möcht' ich wohl wissen! Bäh! bäh!"
Der Knabe deutete mit dem Finger über seiner Mut-ter Schulter, und die andern Kinder brachen in ein laute»Gekicher aus.
„Verlaßt das Zimmer, allesammt, verlaßt das Zim-mer!" sagte Mr. Morton, zornig anfstehend und mit demFuße stampfend.