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„Da ist er, da ist er! Halt, Sir, halt!"
Philipp hörte diese Worte, schaute auf, und erkanntedie Person und Stimme des Mr. PlaSkwith; der Buch-händler war begleitet von Mr. Plimmins, und einemstämmigen, unhold aussehenden Unbekannten.
Ein namenloses Gefühl von Angst, Wuth und Ab-scheu ergriff den unglücklichen Knaben, und im selbenAugenblick flüsterte ihm sin zerlumpter Vagabund insOhr: „Macht Euch aus dem Staub, mein Junge ; dasist ein Spürhund von Bow-Street!"
Da zuckte wie ein Blitz durch Philipps Seele dieErinnerung an das Geld das er ergriffen — freilich nurum es wieder wegzuwerfcn; sollte er, — er, noch immernach seiner innigen Ueberzeuguug der Erbe eines alten,fleckenlosen Namens, jetzt gejagt werden wie ein Dieb?und im besten Fall, welch ein Stecht über seine Personund Freiheit hatte er seinem Brodherrn gegeben! In sei-ner Unkunde des Gesetzes erschien ihm das Gesetz, wieimmer den Unwissenden und Freundlosen — als ein Feind.Schneller als ein Blitz zuckten diese Gedanken, derenSchilderung so viele Worte erfordert, durch den Sturmund das Dunkel seiner Brust; und in dem Augenblick, woMr. Plimmins die Hand an seine Schulter gelegt, warsein Entschluß gefaßt, der Instinkt der Selbsterhaltungschlug laut an sein Herz. Mit einem Sprung — einemSatz, welcher den Mr. Plimmins zappelnd in die Gossestreckte, war er über die Straße hinüber und floh ein Gäß-chen aus der andern Seite entlang.