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die Du zu mir trägst! Sei; ihm auch Vater, wie Bruder.Setze Dein kräftiges Herz der Welt entgegen, damit Duihn, das schwache Kind, gegen ihre Bosheit schützest! Erhat nicht Deine Talente, nicht Deine Charakterstärke;ohne Dich ist er Nichts. Lebe, arbeite, ringe Dich emporum feinet- nicht minder als um deinetwillen. Wüßtest Du,wie dies Herz pocht, während ich an Dich schreibe, ahntestDu, wie ich mich getröstet und beruhigt fühle in Betreffseiner durch meinVertrauen zu Dir, Du würbest, wennDu dies liesest, einen neuen Geist — meinen Geist — denGeist meiner Mutterliebe, Vorsicht und Wachsamkeit, inDeine Brust einziehen fühle». Sieh nach ihm, wennich dahin bin — tröste und beruhige ihn. Zum Glück ister noch zu jung, seinen ganzen Verlust zu erkennen; undlass ihn nicht unfreundlich und hart von mir denken inkünftigen Tagen, denn er ist jetzt noch ein Kind, undvielleicht vergiften sie sein Gemüth leichter gegen mich,als es ihnen bei Dir möglich wäre. Bedenke, wenn erspäter unglücklich würde, könnte er vergessen, wie ich ihnliebte, könnte er denen fluchen, die ihm das Daseyn gaben.Vergib mir dies Alles, Philipp, mein Sohn, und beachteeS wohl!"
„Und jetzt — da, wo Du diesen Brief findest, wirstDu einen Schlüssel finden; er öffnet eine Schieblade indem Schreibtisch, wo ich meine kleinen Ersparnisse auf-bewahrt. Du wirst sehen, daß ich nicht in Armuth ge-storben bin. Nimm was dort ist; jung wie Du bist, brauchstDu eS vielleicht jetzt nöthiger als später. Aber betrachte