Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
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Besuch im Hause des Todes abzuhalteu. In dieser Verle-genheit beschloß er, wie es bei klügeren Männern gewöhn-lich ist, selbst wenn sie mit noch schwächer,, Ehehälftenzusammengejocht sind, zu hören, ob seine Frau etwas Be-ruhigendes oder Vernünftiges über die Sache zu sagenwisse. Demgemäß begab er sich, als er Berkeley-Squareerreicht, stracks zu MrS. Beaufort, und nachdem er sidüber Arthur beruhigt, erzählte er ihr die Scene, bei derer wider Willen eine Rolle gespielt. Vermöge jener leb- ^hafteren Gesühlsempfänglichkeit, welche den meisten, auch !den vergleichungsweise gcmüthlvseu Frauen eignet, wußteMrs. Beaufort die von Philipp an den Tag gelegte Auf-regung eher zu entschuldigen und zu erklären, als ihrGatte. Dennoch erregte Beauforts Schilderung von denfinstern Drohungen, dem trotzigen Gesicht, der räuber-mäßigen Gestalt des beraubten Sohnes sehr lebhafte Be-sorgnisse in ihr wegen Arthurs, falls die jungen Männersich träfen; und sie stimmte gern ihrem Gatten bet, daßes angemessen sey. alle Mittel elterlicher Ueberredung und »Autorität aufzubieten, um eine solche Begegnung zu ver-hindern. Inzwischen aber kam Arthur nicht nach Hause,und neue Furcht bemächtigte sich der ängstlichen Eltern. Erwar allein weggegangen, in einer entlegenen Vorstadt derMetropole, zu einer späten Stunde, selbst auch in großerAufregung. Er konnte in jenes Haus zurückgekehrt seyn;oder sich verirrt haben in dunkeln Höhlen der Gewaltthatund des Verbrechens, sie wußten nicht, wohin schicken, 'nicht was rathen. Schon begann der Tag zu grauen und