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mein Blut — meine Seele und meinen Leib — der Ihrmich zum Sklaven haben wollt für Euer» schnöden Kram— Ihr verweigert mir Brod für einer Mutter Mund?"
Zitternd vor Zorn und vielleicht vor Furcht, riß sichMr. PlaSkwith aus Philipps Händen los, eilte aus demLaden und sagte, indem er die Thüre zuwarf:
„Bittet mich noch heute Nacht für dieses nm Ver-zeihung , oder Ihr müßt morgen früh kurz und gut ausdem Hause! Blitz! Eine schöne Mode ist in der Welt auf-gekommen! Ich glaube kein Wort von Eurer Mutter.Bah!"
Allein gelassen kämpfte Philipp einige Augenblickemit seinem Zorn und seiner Todesangst. Dann ergriff erseinen Hut, den er beim Eintreten weggeworsen — drückteihn sich in die Stirne und wandte sich, um den Laden zuverlassen, als sein Auge auf die Caffe fiel. PlaSkwith hattesie offen gelassen, und der Schimmer des Geldes zog seinenBlick an — dies tödtliche Lächeln des Erzfeindes und Ver-suchers. Besinnung, Vernunft, Gewissen — Alles warin diesem Augenblick Chaos und Verwirrung. Er warfeinen hastigen Blick um sich in dem einsamen, dunkelndenRaume — schob seine Hand in die^Schieblade — faßte,er wußte nicht was — Silber oder Gold, was geradeoben lag — und brach in ein lautes, bitteres Gelächteraus. Dies Gelächter selbst erschreckte ihn — cS klang nichtwie sein eigenes. Seine Wange wurde weiß und seineKniee sanken zusammen — sein Haar sträubte sich — es