Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
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gethan und der Laden geschlossen war, Pflegte er, statt sichdem Familienkreis im Wohnzimmer anzuschlleßen, in derDämmerung des Abends außerhalb der Stadt herumzu-schweisen, und nicht früher heimzukommen, als um dieStunde, wo die Familie sich zur Ruhe begab. Pünktlichin Allem, was er that, überschritt er diese Stunde nie. Erhatte wöchentlich einmal von seiner Mutter Nachricht er-halten; und nur an dem Morgen, wo er einen Brieferwartete, schien er unruhig und aufgeregt. Bis der Post-bote in den Laden trat, war er blaß wie der Tod; seineHände zitterten seine Lippen waren zusammengepreßt.Wenn er den Brief las, wurde er gefaßt und ruhig; dennKatharine verheimlichte ihrem Sohn geflissentlich den Zu-stand ihrer Gesundheit; sie schrieb ihm getrost und heiter,bat ihn, mit der Lage, in die er versetzt seh, zufrieden zuseyn, und sprach ihre Freude darüber aus, daß er inseinen Briefen eine solche Zufriedenheit an den Tag lege;denn des armen Jünglings Briefe waren nicht wenigerrücksichtsvoll als die ihrigen. Nach ihrer Rückkehr vonihrem Bruder hatte sie insoweit ihre Besorgnisse verschwie-gen oder verhehlt, daß sie ihre Befriedigung aussprachüber die neue Heimath, welche sie für Sidney aufgefun-den; und sie ließ sogar Hoffnungen für die Zukunft blicken,wo sie abwechselnd bei ihren Söhnen ihren Aufenthalt neh-men könne, wenn deren Lehrzeit vorüber und die Unab-hängigkeit gesichert seh. Diese Hoffnungen verdoppeltenPhilipps Eifer und Fleiß, und er ersparte jeden Schillingseines wöchentlichen Lohne«; und er seufzte bei dem