Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
Seite
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wohl versorgt wie dies meines Vaters Pflicht war. Erversicherte mich, daß dies der Fall sep."

Immer noch keine Antwort.

Und jetzt brach der junge Mann, überwältigt von denGefühlen einer großmüthigen und mitleidigen Natur,einen Augenblick Katharinens Schwäche ganz vergessend,in einen Strom von Fragen, Klagen und Selbstvorwürfenaus, worauf Katharine zuerst wenig achtete. Aber derName ihrer Kinder, immer und immer wiederholt, schlugdie Saite an, welche zuletzt im Herzen des Weibes zer-reißt; und sie richtete sich in ihrem Bette auf und sahihren Besuch ernst an.

Euer Vater," sagte sie dannEuer Vater warmeinem Philipp unähnlich; aber ich sehe die Dinge jetztin anderem Licht. Für mich kommt alle Güte zu spät; abermeine Kinder morgen haben sie vielleicht keine Muttermehr. Das Gesetz ist auf EurerSeite, aber nicht dieGerechtigkeit! Ihr werdet reich und mächtig werden; wolltIhr meinen Kindern ein Freund seyn?"

Mein Leben lang, so wahr mir der Himmel helfe!"rief Arthur, vor dem Bette auf die Kniee sinkend.

Was weiter zwischen ihnen vorging ist überflüssig zuberichten; denn es war Wenig, außer abgebrochenen Wie-derholungen derselben Bitte und derselben Antwort. Aberin Arthurs Stimme und Angesicht war so viel Wahrheitund Ernst» daß es Katharinen war, als wäre ein Engelgekommen, ihr Trost zu bringen. Und als spät Abends derArzt eintrat, fand er seine Patientin an die Brust ihres