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vermuthet. Er hatte sie indessen vcrgleichungSweise besserverlassen; aber zwei Stunden nach seinem Weggehenwaren die Symptome ihrer Krankheit sehr beunruhigendgeworden, und das gutmüthige Dienstmädchen, ihre ein-zige Wärterin, welche überdies die andern Hauslcute ganzzu bedienen halte, hatte wie wir gesehen nöthig gefunden,den Apotheker zu rufen für die Zwischenzeit, bis sie dieentfernte Gegend der Hauptstadt erreichen konnte, wo Dr.-wohnte.
Beim Eintreten in daS Gemach fühlte Arthur dieganze Last der Reue, welche von Rechtswegen seinem Vatergebührte, schwer auf seine Seele drücken. Welch ein Con-trast, diese geringe, einsame Kammer und ihre elende,unbehagliche Einrichtung — und der reizende, prächtigeWohnsitz, wo er sie voll Hoffnung, in blühender Gesund-heit zuletzt gesehen hatte, die Mutter von Philipp Beau-forts Kindern. Er blieb schweigend, bis Mr. PerkinS,nach einigen Fragen, sich entfernte, um seine Arzneien zuschicken. Dann näherte er sich dem Bette; Katharine, ob-gleich sehr schwach und große Schmerzen leidend, war nochbeim Bewußtseyn. Sie richtete ihre dämmernden Blickeauf den jungen Mann, aber sie erkannte seine Züge nicht.
„Ihr erinnert Euch meiner nicht?" sagte er mit einerStimme, die mit den Thränen kämpfte: „Ich bin Arthur— Arthur Beaufort."
Katharine gab keine Antwort.
„Guter Gott! Warum muß ich Euch hier sehen?Ich glaubte Euch bei Euer» Freunden — Euren Kindern;