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untere Thcil des Berges aber war noch stets finsterund verhüllt, ausgenommen an drei Orten, überwelche, schlängelnd und unregelmäßig, Ströme ge-schmolzener Lava hinflosscn. *) Dunkclroth in dertiefen Nacht ihrer Ufer rieselten fle langsam daher,wie cs schien, gerade auf die unglückliche Stadt zu.Ucbcr den breitesten erhob sich ein zerrissener, unge-heurer Bogen, aus welchem, wie aus dem Schlundder Hölle, die Quellen des plötzlichen Phlegcthon
-) Scharfsinnige Gelehrte haben verschiedene Ansichtenüber die eigentliche Art, wie Pompeji unterging,ausgestellt; ich bi» derjenigen gefolgt, welche am all-gemeinsten angenommen ist und welche bei Besichti-gung der Bodenschichten auch als die einzige erscheint,die der gesundeMenschenvevstand zugeben kann, näm-lich eine Zerstörung durch Regen von Asche und sieden-dem Wasser vermischt mit einem häufigen Niedersturzgroßer Steine, und unterstütztdurch theilweiseSrschüt-terungen. Herkulanum scheint im Gegentheil nichtblos von Aschenregen, sondern auch von Güssen ge-schmolzener Lava angegriffen worden zu sein, und dieStröme von welchen im Tcrt die Rede ist, muß mansich also mehr im Zulauf auf diese Stadt als aufPom-peji denken. Die in meiner Beschreibung angeführtenvulkanischen Blitze gehörten dagegen unstreitig zu denZerstörungswerkzeugen Pompejis. Papyrus und an-dere leicht entzündbareStoffe hat man in verbranntemZustand gefunden. Einige Gegenstände von Metallsind zum Theil geschmolzen, und eine eherne Sta-tue ist gänzlich zersplittert, wie durch einen Blitz.Im Allgemeinen, glaube ich, kamen meiner Be-schreibung des Untergangs sehr wenig erfundeneMotive zur Hilfe, und sie wird sich, weil sie in einemRoman steht, nicht um so weniger genau erweisen.