thcilweiscn Erleuchtung zu Hilfe kommend hatten dieBewohner hie und da an den öffentlichen Plätzen,wie z. B. den Säulenhallen der Tempel und denZugängen auf das Forum, Reihen von Fackeln auf-zustcllcn gesucht; aber diese Hielten selten lange an;Regen und Winde löschten fie aus und die plötzlicheFinstcrniß, in welche das plötzliche Licht verwandeltwurde, hatte etwas doppelt Schreckhaftes, das derUnmacht menschlicher Hoffnungen die Lehre der Ver-zweiflung doppelt cinprägte.
Häufig begegneten einander während des augen-blicklichen Scheins solcher Fackeln Haufen von Flücht-lingen, einige nach dem Meer zucilcnd, andere vondem Meer nach dem Land fliehend. Denn dcr Occanhatte sich schnell von dem Gestade zurückgezogen; —eine undurchdringliche Nacht lag über demselbenund auf seine stöhnenden, gegen einander schlagen-den Wogen fiel der Sturm der Asche und Steineohne den Schutz, den auf dem Land Straßen undDächer gewährten. Wild, verzehrt, Gespensterngleich trafeü diese Gruppen auf einander, ohne sichdie Zeit zu nehmen zu sprechen, um Rath zu fragenoder Rath zu geben; denn immer häufiger, wennauch nicht ohne Unterbrechung, stürzte das Wasserherab, löschte die Lichter aus, welche die todtcn-ähnlichcn Gesichter der Vorübergehenden einanderzeigten, und jagten Alle dem nächsten besten Ob-dach zu. Die Elemente des gesellschaftlichen Zu-standes waren gebrochen. Da und dort sah man