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drangen mit voller Gewalt in seine Brust! Er sankauf ein Knie. Zm nächsten Angenblik war dasNezüber ihn geworfen, — umsonst kämpfte er gegendessen Maschen an; wieder und wieder krümte ersich stumm unter den neuen Stößen des Dreizacks!— Schnell floß das rothe Blut durch da-Ncz überLen Sand! — Er senkte die Arme, seine Ueberwindunganerkennend.
Der siegende Retiarius zog sein Nez zurükund sah, auf seinen Speer gelehnt, zu den Zuschau-ern hinauf, erwartend welches Urtheil sie fällenwürden. Zn gleicher Zeit wälzte der überwundeneGladiator seine umnachteten, verzweifelnden Blik«im Theater umher. Von Reihe zu Reihe, von Bankzu Bank starrten ihm nur erbarmunglose Augenentgegen!
Der Lärm, das Gesumm hatten aufgehvct! di«Stille war furchtbar, denn kein Mitleid lag in ihr;keine Hand — nickt einmal eine weibliche — gabdas Zeickcn der Gnade und des Lebens. Sporuswar in der Arena nie beliebt gewesen und in de»lezten Augenbliken hatte sich das Interesse an demKampf dem verwundeten Niger zngewandt. DasVolk war zum Blutdurst erhizt, das blose Schein-gefecht gewährte ihm keine Unterhaltung mehr;seine Theilnahme an dem Schauspiel hatte sich zumVerlangen nach einem Opfer, zur Lust am Tode,gesteigert!
Der Gladiator fühlte, daß sein Schiksal uuwider-