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verabscheue Eure Tempel! wie kann ich also beiCybele schwören?"
„Weg, weg mit dem Atheisten, weg! die Erdeverschlingt uns, wenn wir diese Lästerungen in einemheiligen Tempel dulden! — fort mit ihm zum Tode!"
„Für die wilden Thiere!" fügte eine weib-liche Stimme in dem Haufen hinzu; „Jetzt habenwir gar ein Stück für den Löwen undeines für den Tiger!"
„Wenn Du, Nazarener, an Cybele nicht glaubst,"begann der Kricgsmann aufs Neue, unbewegt vondem Geschrei um ihn her: „welche von unfern Gott-heiten erkennest Du an?"
„Keine!"
„Hört ihn, hört ihn!" rief die Menge.
„O Eitle und Blinde!" fuhr der Christ miterhöhter Stimme fort, „könnt Ihr an Bilder vonHolz und Stein glauben? Meint Ihr, fie habenAugen zu sehen, Ohren zu hören, Hände Euch zuhelfen? Ist jenes stumme, durch Mcnschenkunstgeschnitzte Ding eine Göttin? — Hat cs Menschengeschaffen? Ach, cs selbst wurde von Menschen ge-schaffen! Seht, überzeugt Euch selbst von seinerNichtigkeit — von Eurer Thorhcit.
Mit diesen Worten schritt er auf das Heiligthumzu und ehe einer der Anwesenden sein Vorhabenahnen konnte, schlug er in seinem Mitleid oder Eiferdas hölzerne Bild vom Fußgestell herab.
„Sehet," rief er: Eure Göttin vermag sich