Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
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— Ersterer zur vollen Höhe emporgerichtet, den Hau-fen um ihn her weit überragend, die Arme gekreuzt,die Stirn gefurcht, die Augen starr, die Lippen vonTrotz und Verachtung leicht gekrümmt; Letztererauf einer abgelebten, gefalteten Stirn die Majestätder gleichen Herrschermacht tragend; die Züge strengaber ohne Rückhalt, — die Miene kühn aber offen;

— der ruhigen Würde der ganzen Gestalt ein un-aussprechlicher Ernst eingedrückt, den ein Mitgefühldes heiligen Schauders, den er selbst hervorgerufen,wiederum milderte; die linke Hand gegen den Er-schlagenen ausgestrcckt — die Rechte zum Himmelerhoben!

Der Ccnturio drängte sich wieder vor:

„Vor Allem, hast Du, Olinth, oder wie Dusonst heißen magst, einen weiteren Beweis als Dei-nen unbestimmten Verdacht für die gegen Arbaceserhobene Beschuldigung?"

Olinth blieb still; der Egpptcr lachte verächtlich.

„Forderst Du den Leichnam eines Jsispriestcrs,weil er zur Sekte der Nazarener oder Christen ge-hörte ?"

„So ist es."

„Schwöre denn bei jenem Tempel, jener Bild-säule der Cybele, bei dem ältesten Saccllum Pom-pejis, daß der Ermordete Deinen Glauben ange-nommen habe!"

„Eitle Rede! ich verleugne Eure Götzen, ich