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selbst nicht zu rächen. Ist dies ein Ding, das An-betung verdient?"
Weiter zu sprechen, war ihm nicht gegönnt; einso grober, kecker Frevel, obendrein an einem derheiligsten Andachtsortc, erfüllte selbst den Lauestenmit Wuth und Abscheu. Wie durch Verabredungstürzte der Haufe auf ihn, packte ihn, und würdeihn ohne den Dazwischentritt des Centurio's in Stückezerrissen haben. '
„Ruhig," rief der Krieger gebieterisch, — „brin-gen wir diesen ruchlosen Lästerer vor das gehörigeGericht; — bereits haben wir Zeit verloren. Schaffenwir beide Verbrecher vor die Obrigkeit; legt denKörper des Priesters auf die Sänfte; — tragt ihnin sein eigenes Haus."
In diesem Augenblick trat ein Priester der JfiShervor:
„Ich fordere diese Ucberreste nach der Regelunserer Priesterschaft."
„Thuet wie Euch der Flamen sagt," crwiederteder Ccnturio. „Wie stehts mit dem Mörder?"
„Er ist ohnmächtig, oder schläft."
„Wäre sein Verbrechen nicht so groß, ich könnteMitleid mit ihm haben. — Vorwärts."
Beim Umwcndcn begegnete Arbaces dem Blickdes angekommcncn JsispricstcrS; — cs war KalcnuS;in seinem Aug lag etwas so Bedeutungsvolles undUebelkiindcndcS, daß der Egyptcr vor sich hinmurmcltc:
„Sollte er Zeuge der That gewesen seyn?"