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„Ob ich an einen bösen Geist glaube? erwie»dcrte Olinth keck.
Ein Gemurmel des Grauens lief durch die Ver-sammlung.
Unverschüchtcrt — denn er war stets auf Gefahrbereitet und verlor jetzt in der Aufregung des Au-genblicks alle Klugheit — fuhr der Christ fort:
„Zurück, Götzendiener! diese Hülle gehört nichtfür Eure eitcln, entweihenden Gebräuche; — uns,den Nachfolgern Christi, kommt cs zu einem Christenden letzten Dienst zu erweisen. Ich fordere diesenStaub im Namen des großen Schöpfers, der denGeist zu sich gerufen hat!"
Er hatte diese Worte mit so gebietendem Tonund Ansehen gesprochen, daß selbst die Menge sichscheute, laut die Verwünschungen der Furcht unddes Hasses auSzusprcchen, die ihr Herz bewegten.Und nie vielleicht seit Lucifcr und der Erzengel uniden Leichnam des großen Gesetzgebers strittengab es einen würdigem Gegenstand für den Geisteines Malers als diese Scene. Die dunkeln Bäume,— der ruhig edle Tempel, — der volle Mond aufdem Leichnam des Verstorbenen, die Fackeln imHintergrund wild hin und her wogend, — die man-nigfachen Gesichter der bunten Menge, — die lebloseGestalt des Atheners in der Entfernung, — im Vor-dergrund als Hauptfiguren Arbaces und der Christ;
Bekannter MpthuS über den Leichnam des Moses.