Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
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ten Opfers. Er bemerkte das irre, unruhige Feuerin den Hellen, schönen Augen des Atheners; dieKrämpfe, welche das Ebcnmaaß seiner Züge verzerr,ten und seine farblose Lippe erschlafften; er sah daßder Wankende gänzlich von Sinnen war. Als Glau-kus sich jedoch dem Leichnam des Apäcides näherte,aus welchem der dunkelrothe Strom langsam überdas Gras htnfloß, verfehlte gleichwohl ein so über-laschender, schauderhafter Anblick seinen Eindruck aufdas umnachtete, irrende Gcmüth nicht. Er hieltan, legte die Hand an die Stirn, wie um sich zubesinnen, und sagte dann:

Heda, Endpmion! schläfst Du so fest? washat Selene zu Dir gesagt? Du machst mich eifer-süchtig; es ist Zeit zum Erwachen." Er bücktesich um den Körper aufzuheben.

Seine eigene Schwäche vergessend stürzte derEgyptcr aus dem Versteck hervor und schlug denGebeugten mit mächtiger Faust zu Boden, so daßer neben den Leichnam niedersiel; dann ließ er seinekräftige Stimme mit aller Mgcht ertönen:

Holla, Bürger, zu Hülfe! daher daher!ein Mord ein Mord vor der Schwelle EuresTempels! zu Hülfe oder der Mörder entrinnt!"

Während dieser Worte hielt er dem Glankusden Fuß auf die Brust, eine leere, überflüssige Vor-sicht, denn in Folge des Tranks und des Sturzeslag der Grieche bewcgung- und besinnungslos da,