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ten Opfers. Er bemerkte das irre, unruhige Feuerin den Hellen, schönen Augen des Atheners; dieKrämpfe, welche das Ebcnmaaß seiner Züge verzerr,ten und seine farblose Lippe erschlafften; er sah daßder Wankende gänzlich von Sinnen war. Als Glau-kus sich jedoch dem Leichnam des Apäcides näherte,aus welchem der dunkelrothe Strom langsam überdas Gras htnfloß, verfehlte gleichwohl ein so über-laschender, schauderhafter Anblick seinen Eindruck aufdas umnachtete, irrende Gcmüth nicht. Er hieltan, legte die Hand an die Stirn, wie um sich zubesinnen, und sagte dann:
„Heda, Endpmion! schläfst Du so fest? washat Selene zu Dir gesagt? Du machst mich eifer-süchtig; es ist Zeit zum Erwachen." — Er bücktesich um den Körper aufzuheben.
Seine eigene Schwäche vergessend stürzte derEgyptcr aus dem Versteck hervor und schlug denGebeugten mit mächtiger Faust zu Boden, so daßer neben den Leichnam niedersiel; dann ließ er seinekräftige Stimme mit aller Mgcht ertönen:
„Holla, Bürger, zu Hülfe! — daher — daher!ein Mord — ein Mord vor der Schwelle EuresTempels! zu Hülfe oder der Mörder entrinnt!"
Während dieser Worte hielt er dem Glankusden Fuß auf die Brust, eine leere, überflüssige Vor-sicht, denn in Folge des Tranks und des Sturzeslag der Grieche bewcgung- und besinnungslos da,