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Apäcides stürzte mit durchbohrtem Herzen nie-der — stumm, ohne einen Seufzer, am Fuß derheiligen Kapelle.
Arbaces betrachtete ihn einen Augenblick mitder wilden, thierischen Freude des Siegs über einenFeind. Aber unverweilt durchzuckte ihn das volleBcwußtscyn der Gefahr der er ausgesctzt war; sorg-fältig wischte er seine Waffe im langen Gras undan den Kleidern seines Opfers selbst ab, hüllte sichin seinen Mantel und wollte eben Weggehen, als erdie Gestalt eines jungen Mannes mit seltsam wan-kenden, unstäten Schritten seinen Weg gerad daherkommen sah; das ruhige Mondlicht strömte voll aufdas Gesicht, das in dem bleichenden Strahl weiß wieMarmor erschien. Der Egypter erkannte Züge undGestalt des Glaukus. Der unglückliche, sinnberaubteGrieche sang ein unzusammcnhängendes, wahn-witziges Lied, aus Bruchstücken heiliger Oden undHymnen bunt durch einander gewoben.
„Ha!" dachte der Egypter, diesen Zustand undseine furchtbare Ursache sogleich crrathend, „so wirktdenn der Höllcntrank, und das Schicksal hat Dichhieher gesandt, damit ich zwei meiner Feinde aufEinmal zerschmettere!"
Schnell, noch eh dieser Gedanke ihm gekommenwar, hatte er sich auf eine Seite der Kapelle zurück-gezogen und unter den Zweigen versteckt; von diesemSchlupfwinkel aus lauerte er, wie der Tiger inseinem Lager, auf das Herannahcu seines zwei-Bulwec's Romane. XXXIV. 40