Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
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von seinem Volk und Land geerbt und unter listigerSanftmuth und philosophischer Kälte jederzeit nurübel verbarg, waren in der Brust des Egpptcrs cnt-kettct. Schnell jagte ein Gedanke den andern; ersah den Menschen vor sich, der selbst eine gesetzmäßigeVerbindung mit Jone hartnäckig verhinderte, denGenossen des Glaukus in dem Kampf, der seinePlane vereitelt hatte, den Schänder seines Na-mens, den drohenden Entwcihcr der Göttin, derein Arbaccs diente, wenn er auch nicht an sicglaubte, den offenkundigen, nahen Enthüllcr seinerBetrügereien und Laster. Seine Liebe, seine Ehre,selbst sein Leben konnten gefährdet werden; ja, Tagund Stunde zu einem Unternehmen gegen ihn schie-nen bereits festgesetzt. Er ersah aus den Wortendes Neubckchrtcn, daß er den christlichen Glaube»angenommen; er kannte den unbezähmbaren Eifer,der die Proselptcn dieses Glaubens beseelte. Sogeartet war sein Feind. Er faßte seinen StiluS; -der Feind war in seiner Gewalt! Eben standen sievor der Kapelle; rasch warf er noch einen Blickumher; er bemerkte Niemand in der Umgebung;Stille und Einsamkeit crmuthigcn ihn.

Stirb denn in Deiner Tollheit," murmelte er;hinweg! du Hcmmniß meines Glückes!"

Und eben als der junge Christ sich zum Weiter-gehen anschicktc, erhob ArbaccS die Hand hoch überdessen linke Schulter und stieß die scharfe Waffezweimal in seine Brust.