Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
133
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es gekommen, verlor sich dieses unnatürliche Ent-zücken wieder; doch nur zum Thcil. Laut und

rasch fühlte er jetzt das Blut durch die Adern

strömen; cs schien zu schwellen zu toben sichzu bäumen, wie ein Strom, der seine Ufer durch-brochen hat und dem Occan zustürmt. In seinem

Ohr klang mächtiges Gebraus; er fühlte cS zurStirn cmporsteigcn, fühlte, wie die Adern anseinen Schläfen sich dehnten und schwellten als ver-möchten sie die brausende, wachsende Fluth nichtlänger in sich zu halten. Dann kam eine Art Finstcr-niß über seine Augen, doch keine gänzliche, denndurch die dämmerigen Schatten sah er die gcgen-übcrstchcnde Wand glühen, und die darauf gemaltenFiguren schienen sich wie Geister zu regen und zubewegen. Was am seltsamsten war, er fühlte sichnicht unwohl; er erlag, er sank dem furchtbarenWahnsinn, der sich über ihm zusammcnzog, nicht.Die neue Empfindung schien hell und lebhaft inihm zu seyn, cs war ihm, als ob einefrischere Gesundheit in seinen Körper gegossen wor-den wäre. Er eilte der Verrücktheit zu und erwußte cs nicht!

Npdia hatte seine erste Frage nicht beant-wortet war zur Antwort nicht fähig gewesen:sein wildes, furchtbares Gelächter hatte sie aus ihrerängstlichen Spannung anfgcstürmt. Sie sah seinewilde Gebcrde nicht konnte seinen wankenden,nnsichern Schritt, womit er, ohne sein Gebrechen zu