der Wagen, theils wegen der ansnehmenden Engeder Straßen, theils wegen der Kleinheit der Stadtselbst. So zogen denn die meisten Gäste ihre San-dalen, die sic im Bankettzimmer abgenommcn hatten,wieder an, Hingey ihre Mäntel um und verließendas Haus zu Fuß, von ihren Sklaven begleitet.
Unterdessen wurde Glaukus, nachdem er vonJone Abschied genommen und sich auf die zu JuliasZimmer führende Treppe verfügt hatte, von einerSklavin in ein Gemach gewiesen, wo er die Tochterdes Kaufmanns bereits vorfand.
„Glaukus!" sprach sie mit gesenktem Blick, „ichsehe, daß Du Jonen wirklich liebst; in der That istsie schön."
„Julia ist reizend genug, um großmiithig zusein," erwiederte der Grieche. „Ja, ich liebe Jonen;mögest Du unter den vielen jungen Männern, dieDir ihre Huldigungen bringen, einen ebenso auf-richtigen Verehrer finden!"
„Bitte die Götter, daß sie mir diese Gunst ge-währen! Siche, Glaukus, diese Perlen find das Ge-schenk, das ich Deiner Braut bestimme: möge ihrJuno Gesundheit geben, um diesen Schmuck langezu tragen."
Damit gab sie ein Futteral in seine Hände, daseine Reihe Perlen von ziemlicher Größe und Kost-barkeit enthielt. Es war so sehr Sitte, daß Per-sonen, deren Vermählung bevorstand, dergleichenGeschenke erhielten, daß Glaukus kein Bedenken tra-