Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
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Glaukus allein, obwohl vielleicht so abergläubischals die Ucbrigen, stellte sich uncrschüttert.

Holde Neapolitancrinflüsterte er zärtlichIonen zu, die so bleich geworden war, wie der zer-brochene Marmor selbst,ich nehme das Vor-zeichen an; sein Sinn ist, daß über Dich hinausFortuna mir nichts mehr zu geben vermag; siezerbricht ihr Bild, indem sie mich mit dem Dcinigcnbeglückt."

Um den Eindruck zu verwischen, welchen dieserVorfall in einer Gesellschaft verursachte, deren Aber-glaube , wenn man die Bildung sämmtlichcr Gästebedenkt, unfaßlich erscheinen würde, sähe man nichtnoch heutigen Tags bei mancher Landpartie eineDame schwermüthig werden, weil sie das Zimmerals die Letzte von dreizehn Personen verläßt umden Eindruck zu verwischen, bekränzte Sallust seinenBecher mit Blumen und trank die Gesundheit desWirthes. Dieser folgte die gleiche Artigkeit für denKaiser, worauf man, nach einem Abschicdöbechcr fürMerkur, um einen angenehmen Schlaf zu senden,das Gelage durch eine letzte Libation schloß und aus-einander ging.

Im Innern Pompejis bediente man sich wenig

°) D. h. er pflückte die Blumenblätter aus seinemKranz in den Becher und schlürfte sie so mit hin-unter. Dieß nennt Plinius XXI. 9, coronarbibere. Vgl. Böttiger a. a. O. S. 210.

Der Uebersetzer.