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einem kleinen Becher zurück, der mehrere sorgfältigversiegelte und dem Anschein nach ganz kleine Tä-felchen enthielt. Jeder Gast mußte eines derselbenum den Preis der geringsten Silbermiinzc kaufen,und der Spaß dieser Lotterie (einer Licblingsunter-haltung des Augnstus, der sic zuerst cinführte) be-stand in der Ungleichheit, ja bisweilen Ungereimtheitder Gewinnste, deren Beschaffenheit und Werth indem Täfelchen näher angegeben waren. So zogz. B. der Dichter mit verdrießlichem Gesicht einesseiner eigenen Gedichte, (nie schlang ein Arzt seineeigene Arznei grämlicher hinunter I) Der Kriegerzog eine Nadelbüchse, was zu einigen Witzeleienüber Herkules und den Spinnrocken Anlaß gab; dieWittwe Fulvia erhielt einen großen Trinkbecher;Julia eine Männcrschnalle und Lepidus eine Damen-schminkdose. Das passendste Loos wurde von demSpieler Klodius gezogen, der, roth vor Zorn, miteinem Paar falscher Würfel beschenkt ward. Einegewisse Dämpfung sank auf die frohe Laune, welchedie verschiedenen Ziehungen hervorgcrufen hatten,durch einen Unfall, der als ein übles Zeichen ange-sehen wurde: Glaukus nämlich zog den wertvollstenGewinnst, eine kleine marmorne Statue der Fortunavon einem griechischen Künstler; indem der Sklaveihm dieselbe zureichte, ließ er sie falle» und sic brachin Stücke. Ein Schauder ging durch die Anwesen-den und die Stimme eines Jeden rief aus eigenemAntrieb: OH uvertite oiuvn!