Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
115
Einzelbild herunterladen
 

115

Doch so was sitzt nicht lang am Tisch«wo setzt es üble Klage.

Erst lachte», lärmten sie durchs Haus,

Dann kams zum offnen Streit und Strauß.Psui, pfui! Wer kan» Dergleichen doch?Mein Liebchen, leise! leise!

Wir hielten's, s'ist kein Stündchen noch.Rach Amoretten-Weise.

Das Völkchen war noch nicht gelenktBon einem Sittenrichter:

Doch selbst kein Gott sei unbeschränktVerkünden alle Dichter,

Drum ward ein König ihr Beschluß,

Ein Ziel zu setzen dem Verdruß.

Ein Kuß ach, welch ein leidig DingWar jeder wohl uns Zweien,

Wenn ich an einem König hingUnd wiche von den Freien!

Des Ares Helm ward bald entdecktBei andern Rumpelwaaren;

Mit Federn war der Kamm bestecktZum Grauen aller Laren.

Sin solcher Prinz war unerhört.

Man fand ihn gleich des Thrones werth.Dem Muthigen gehört die Welt,Drum wählten sie den Krieger;

Doch dein Panier vorangestelltWär rascher noch der Sieger.

Der Helm fand sie zu wild gesinntAls Meister zu beharren;

Sin Krieger weiß, wie Ein solch Kind

gs