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dieser Pflicht. Der Aedil Pansa wäre der AufgabeHinlänglich gewachsen gewesen, aber einen Gast zuerwählen, der seinem amtlichen Rang nach unterdem Senator stand, war eine Beleidigung gegenden Senator selbst. Während der Kaufherr überdie Verdienste der Uebrigen noch zu Rath ging,fiel ihm der muntere Blick Sallust'S ins Auge, undplötzlich ward es ihm ctngcgcben den jovialen Epi-kuräcr zur Ehre des Königs oder Arbiter bibeuflizu berufen.
Sallust nahm die Stelle mit geziemender Be-scheidenheit an.
„Ich werde," sprach er, „ein gnädiger Königfür Diejenigen sein, welche tiefe Züge thun; ge-gen einen Ungehorsamen aber werd' ich mich uner-Sittlicher erweisen, als Minos selbst; — nehmt Clickin Acht!"
Sofort reichten die Sklaven Becken mit wohl-riechendem Wasser umher, denn das Fest beganndamit, daß man sich die Hände wusch; und baldächzte der Tisch unter dem ersten Gang.
Das Anfangs flüchtige und vereinzelte Gesprächgestattete Jonen und Glaukus jenes süße Geflüster,das alle Beredsamkeit in der Welt aufwicgt. Juliabewachte sie mit blitzenden Augen.
„Wie bald werde ich den Platz der Neapolita-nerin cinnehmen!" dachte sic.
KlodiuS jedoch, der an dem mittleren Tisch lag,so daß er Julias Gesicht genau beobachten konnte,