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4 (1836)
Entstehung
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als wir bei einem modernen Fest finden, neben ein-ander gereiht. Die Stelle des Tischgebets nahmunabänderlich eine Libation für die Götter ein, undVesta, als die oberste Hausgot.hcit, empfing in derRegel zuerst solche dankbare Huldigung.

Nachdem diese Ceremonie vorüber, streuten dieSklaven Blumen auf die Ruhebetten und den Bo-den aus, und krönten jeden Gast mit Rosenkränzen,die mit Bändern durchflochten, auf Lindenbast ge-heftet *) und mit Ephcu und Amethyst, den suppo-nirtcn Schutzmitteln gegen die Wirkung des Weines,verbunden waren. Nur in die Kränze der Damenhatte man letzteres Laub nicht angebracht, denn beiDiesen war cs nicht Sitte öffentlich Wein zu trinken.Jetzt erachtete es der Vorsitzer für räthlich, einenBafileus oder König des Festes zu ernennen einwichtiges Amt, über welches bisweilen das Loos, bis-weilen, wie hier, der Wirth des Hauses entschied.

Diomed befand sich in nicht geringer Verlegen-heit über die Wahl. Der invalide Senator warzu ernst und zu schwach für die gehörige Erfüllung

*) Man unterschied die'Kränze wo Blumen und Zweigeganz eingeflochten waren, von denjenigen, wo nurdie Blätter der Blumenkelche anfgereiht wurden.Letzteres war besonders bei den Rosen eine Ver-feinerung der Luxus, wo nun die schnppenförmigübercinandergelegten Blätter einen dicken Wulst bil-deten. Um den so angereihten Blättern einen Haltzu gebe» heftete man sie auf Lindenbast. S. Böt-tiger a. a. O. Der Uebersetzer.

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