zu. „Würde VcspiuS unsterblich, welch ein Exem-plar von einem langweiligen Prahlhans käme auf dieNachwelt!"
Der Krieger sah verlegen aus, als zur unend-lichen Erleichterung seiner selbst und seiner Gesell-schaft das Zeichen zur Tafel gegeben ward.
Da wir im Hause des Glaukus bereits die ge-wöhnliche Art eines pompcjanischen Mahles kennengelernt haben, so bleibt der Leser mit jeder zweitenAuseinandersetzung der Gänge und der Weise inwelcher sie aufgctragen wurden, verschont.
Diomed, der ziemlich ccrcmoniös war, hatteeinen Nomcnclator oder Platzanweiser der Gästeausgestellt.
Der Leser möge sich den festlichen Tisch ausdrei nach Hufcisenart an einander gerückten Tafelnvorstellen, eine in der Mitte und eine auf jedemFlügel. Nur an der Auffcnscite dieser Tafeln be-fanden sich die Gäste; der innere Raum blieb zurgrößern Bequemlichkeit der Aufwärtcr oder Niniswifrei. Die äußerste Ecke des einen Flügels wurdeJulien, als der Dame des Hauses zugcwicscn; derPlatz neben ihr dem Diomed. An einer Ecke desMittcltischcs befand sich der Acdil; an der entge-gengesetzten der römische Senator: dies die Ehren-plätze. Die übrigen Gäste waren so gereiht, daßdie Jungen (Herren oder Damen) neben einanderkamen und die Aeltercn auf gleiche Weise gepaartwurden. Eine ganz gute Einrichtung, die jedoch