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uninteressant scyn, die Anlage der Zimmer, welcheunsere Gäste jetzt durchschritten, kürzlich zu beschreiben.
Sic traten also durch dasselbe schmale Vcstibulumein, vor welchem wir früher Bekanntschaft mit demalten Mcdon gemacht, und gelangten von da sogleichin eine Kolonnade, nach dem Kunstausdruck Peristhlgenannt, denn der Hauptunterschicd zwischen einer vor-städtischen Villa und einem Haus innerhalb der Stadtbestand darin, daß in crstercr besagte Kolonnade genau
die Hausthür gleich in das Atrium gelangte, hinterwelchem dann das Peristpl folgte, während die Villengleich am Eingang dasPeristpl hatten, worauf dannder Hof kam. Dieser Hof war mit Portiken um-geben, dis, nebst dem Peristpl, zu Spaziergängendienten. Sie enthielten marmorne, ausgelegte Fuß-böden , zierliche Decken und Wände; die Säulenselbst bestanden aus Marmor, oder waren wenig-stens mit Stuckmarmor bekleidet- Dem Eingangin den Hof gegenüber lag ein großer Sveisesaal;außer demselben enthielt jede Villa urban» noch einoder mehrere kleine Speisezimmer auf denjenigenSeiten des Hauses, welche die schönsten Aussichtendarboten. Auf der einen Seite des Hofs, »eben dem !Speisesaal, lagen die Wohn- und Schlafgemächer,so wie die Bibliothek; auf der andern Seite die Bä-der und die Zellen für das Gesinde des Eigen-thümers. — Bei den meisten Villen fand man über- ldies lange, bedeckte Gallerien, die, abgesondert vondem Wohngebäude, gemeiniglich gegen den Gartenzu standen, und gleichfalls zum Lustwandeln dienten.
In der Villa des Plinius, Tusci, war in der Mitteder Gallerie ei» Speisesaal. — Ganz nah bei derVilla urbana, oder an dieselbe stoßend, befand sich