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„Dcm bösen Geist! Nein! lieber scy stumm aufewig, Du müßtest denn etwa. . . doch hinweg, hin-weg mit solchem Gespräch! Nicht jetzt wollen wirmiteinander streiten! nicht jetzt wollen wir hart übereinander urtheilen l nicht jetzt mögest Du mich alseinen Abtrünnigen betrachten, und ich voll Schmerzund Scham über Dich als eine Gößcndiencrin seyn!Nein, meine Schwester, laß uns solche Gegenständeund solche Gedanken vermeiden. In Deiner süßenGegenwart kommt eine Ruhe über meinen Geist. Füreinen kurzen Augenblick vcrgeß ich mich. Wenn ich someine Schläfen an Deine Brust lege, wenn ich michso von Deinem zarten Arm umschlungen fühle, ist csmir, als wären wir noch Kinder, als lächelte derHimmel noch mit gleicher Freundlichkeit auf uns Beide.Denn ach, wenn ich jetzt nicht untcrgche — fragenicht, in welcher Gefahr! — wenn mir erlaubt scpnsollte, mich in einer heiligen, Ehrfurcht forderndenSache an Dich zu wenden, und ich Dein Ohr ver-schlossen und Dein Herz verhärtet fände: könnte dannirgend eine freudige Aussicht für mich die Verzweif-lung aufwägen, die ich um Deinetwillen trüge? InDir, meine Schwester, sehe ich das verschönerte,veredelte Bild meiner selbst. Soll der Spiegel ewigleben, während die Gestalt zerbrochen wird, wie derThon des Töpfers? Nein, nein! - Du wirst aufmich hören. Erinnerst Du Dich, wie wir Hand inHand mit einander in den Fluren bei Bajä wandel-ten, um die Blüthcn des Lenzes zu brechen? EbensoBnlwer's Romane. XXXIV. 6