Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
82
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wollen wir Hand in Hand in den ewigen Garten cin-trctcn und uns mit unvergänglichen Blumen kränzen!"

Erstaunt und geängstigt durch Worte, die sie nichtzu fassen vermochte, aber bis zu Thränen gerührtdurch den mild klagenden Ton, in welchem sie vor-gcbracht wurden, hörte Jone aus diese Ergüsse einesvollen, bedrückten Herzens. Wirklich erschien Apäcidcsselbst weit sanfter, als seine gewöhnliche Stimmungzu seyn pflegte, die dem äußern Ansehen nach in derRegel entweder verschlossen oder von ungestümemFeuer bewegt war. Denn gerade die edelsten Be-strebungen find von eifersüchtiger Natur; sie bemäch-tigen sich der ganzen Seele und lassen oft düstereLaunen unbeachtet auf der Oberfläche stagniren. OhneAufmerksamkeit ans die kleinen Dinge, die uns um-geben, scheinen wir mürrisch; ungeduldig über jedeirdische Unterbrechung unserer göttlichen Träume be-kommen wir das Ansehen von Reizbarkeit und Barsch-heit. Denn wie überhaupt kein Hirngespinst eitler ist,als die Hoffnung, irgend ein Menschenherz werde diegleichen Empfindungen wie ein anderes haben, solegt Niemand in unsere äußere Erscheinung den rechtenSinn und Niemand, selbst unsere nächsten und theuer-stcn Angehörigen nicht, ertragen uns mit Nachsicht!Nach unserem Tode aber, wenn die Reue zu spät kommt,wundern sich oft Freund und Feind darüber, wie wenigman uns eigentlich nachzusehcn gehabt habe.

So will ich denn von unfern frühem Jahrenmit Dir sprechen," sagte Jone.Soll Dir jenes