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„Meine holde Jone, Du hast mir keinen Dankzu sagen, denn Deine Sache war die mcinige; ver-meiden wir diesen Gegenstand; kommen wir nichtauf diesen unheiligen, für uns Beide so hafsenSwcr-thcn Menschen zurück! Vielleicht Hab' ich bald Ge-legenheit die Welt zu belehren, was an seiner vor-geblichen Weisheit und heuchlerischen Strenge ist.Aber setzen wir uns, meine Schwester; ich bin vonder Sonnenhitze ermüdet; setzen wir uns in jenenSchatten und seien wir uns für eine kurze Zeit nocheinmal was wir uns chmals waren."-
Unter einer großen Platane, zwischen Gewindenvon Cistus und Arbutus, — vor ihnen einen per-lenden Springqucll — zu ihren Füßen den grünenRasen über dessen Gras da und dort die fröhliche/Athen einst so theurc Cikadc lustig cmporhüpfte; —auf den sonnigen Blumen, — er selbst eine geflü-gelte Blume, der Schmetterling, das schöne BildPsychens, das sofort auch den christlichen DichternStoff zu sinnreichen Deutungen gab, in die glühenden,dem sicilischen Himmel entnommenen Farben gekleidet* *)— an solchem Ort, in solcher Umgebung saßen Bru-der und Schwester zum letztenmal auf Erden. Noch
des seit der Zeit,' wo er seine Schwester auS denHänden des Egppters gerettet hat, bereits einmalbei derselben gewesen ist; vgl. Buch. 3, Kap. L.
Der Uebersetzer.
*) JnSicilien finden sich vielleicht die schönsten Schmet-terlingsarten.