Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
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hatte sich Kalenus in das Eingangszimmer der Prie-ster zurückgezogen, denn es nahte die Stunde derMahlzeit, welche die Alten Prandium nannten,und die der Stunde nach dem Frühstück der Neue-ren entspricht. Der weiße, anmuthigc Tempel glänztehell in der Sonne. Auf den Altären vor ihm er-hob sich der Weihrauch und blühten die Blumen-kränze. Lange und traurig blickte der Jüngling aus

diesen Schauplatz.-Es war das letztem«!

daß er ihm vor Augen lag.

Sofort wandte er sich und verfolgte langsamseinen Weg zu Jones Haus; denn che das letzteBand, das ihn mit ihr vereinigte, vielleicht zer-schnitten ward, eh' er sich in die ungewisse Gefahrdes nächsten Tages begab, trieb es ihn noch einmalseine einzige Verwandtin, seine zärtlichste wie seinefrüheste Freundin zu sehen.

Er langte in ihrer Wohnung an und fand sicmit Nydia im Garten.

Das ist liebevoll, Apäcides!" rief Jone freu-dig aus.Ach wie sehnlich Hab ich gewünscht Dichzu sehen! Welchen Dank bin ich Dir schuldig!Wie böse, daß Du keinen meiner Briefe beantwor-tet hast, daß Du Dich so hartnäckig weigertestden Ausdruck meines Herzens zu empfangen! Duhalfst Deine Schwester vor Entehrung retten. Wo-mit soll sie Dir danken, da sie Dich jetzt endlich zusehen bekommt." *)

*) Unser Verfasser scheint hier zu vergessen, das Apäci-