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gleichen Behauptungen ganz außer Deiner Befugniß,mein junger Bruder."
„Es kommt nicht Dir zu, ihnen Stillschweigenzu gebieten," erwicdcrtc Apäcidcs stolz.
„So hitzig! — doch ich will nicht mit Dir strei-ten. Hat Dich der Egppter nicht von der Noth-wendigkcit überführt, daß wir in Eintracht zusam-men wohnen müssen? Hat er Dich nicht von demRecht überzeugt, dem Volk etwas weis zu machenund unser Leben zu genießen? Wenn nicht, Bruder,so ist er nicht der große Zauberer, für den manihn halt."
„So hast denn Du seine Belehrungen empfan-gen?" fragte Apäcidcs mit hohlem Lächeln.
„ Ja, aber ich war derselben minder benöthigt,als Du; die Natur hatte mich bereits mit der Liebezum Genuß und dem Wunsch nach Gewinn undMacht ausgerüstet. Lang ist der Weg, der denFreund der Lust zu einem strengen Leben führt; aberes ist nur ein Schritt von den Freuden der Sündezum Schutzdach der Heuchelei. Hüte Dich vor derRache der Göttin, wenn die Kürze dieses Schrittesder Menge entdeckt werden sollte!"
„Hüte Du Dich vor der Stunde, wo das Grabberstet und die innere Fäulniß an Tag kommt!" er-wicdcrte Apäcidcs feierlich. „Lebe wohl!"
Mit diesen Worten überließ er den Genossenseinen Betrachtungen. Einige Schritte vom Tem-1 pcl weg wandte er sich noch einmal um. Bereits