Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
42
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gen bleibt uns wenig ober nichts zu wünschen übrig.Er erinnert uns an jene Philosophen, die den Thie-ren eine Seele zusprachen. Er haucht der Thier-welt einen Ansdruk von Geistigkeit ei», di- sich mitWorten nicht beschreiben last, und wiegtfür dieStimme der Menschlichkeit" alle Vereine Englandsauf. Wer seine Bilder gesehen hat, kann Monatelang kein Thier mishandcln. Er erhebt unser Ge-fühl für diese Wesen zu dem Maß, worin der Menschselbst unsere Theilnahme in Anspruch nimt, undbringt Porste in das Unpoetischste; ja selbst ei-nerverwitweten Ente" theilt er etwas Rühren-des mit und ist in der Geisterkette ein Glied nebenWilkie, indem er das Humoristische vom Menschenans die große von demselben abhangende Familiefortleitet und die ganze Schöpfung zu dem gemein-samen Gefühl jener Liebe verbindet, deren Weisheitalle Wesen umfaßt. Wilkie und Landseer sinddie großen Wohlwollenverbreiter in der Malerei,und wie in der wunderlichen aber erhabenen Rede-weise im Lexikon des Suidas Aristotelesder Ee-heimschreiber der Natur" genant wird,der seineFeder in den Verstand tauchte," können auch jenebeiden Künstler in ihren verschiedenen Richtungendie Geheimschreiber der Natur genant werden, dieihre Pinsel in das Gefühl tauchen, denn Beide ha-ben in ihrem Genius mehr von der Philosophie desHerzens als des Geist.s.

Die Malerei mit Wasserfarben bildet