Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
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ihres wundervollen Schöpfers. Wer aber möchteleugnen, daßKnox," wenn auch ohne die aus-führliche Wahrheit des Karakters, die Wilkie ineiner uiedrigern Sphäre beurkundet, doch der Kühn-heit in der Auffassung und der Fertigkeit in derKomposition nach eine Arbeit sei, auf welche jederMeister stolz sein dürfte? Wilkie ist der Gold-smith der Maler nach seinem liebenswürdigen undrührenden Humor, nach seiner Verbindung von Lä-cheln und Thränen, von Familiärem nnd Schönem;aber er hat sowol über die geheimer» Saiten desHerzens als die Quellen des Lächerlichen eine nochmächtigere Gewalt denn Goldsmith selbst. Kvntedie dramatische Poesie zu einem Wilkie gelangen,so würden wir nichts mehr von ihrem Verfall Ho-ren. Er ist ein rechter Beleg zu der früher vonmir ausgestellten Doktrin von der Macht und Würdeder vvlksthümlichen Sphäre unter den Händen einesMeisters, einer Würde, die denn die Wahrheitbehält immer eine gewisse Majestät sich selbst inden gemeinsten Gestalten ausspricht.

In der Landschaft Malerei steht Englanddermalen oben an; denn hier hat keine akademischeDiktatur, kein Dogma jener Kritik, die, aus Pla-giaten hervvrgegangen, der Diebstahl eines Dieb-stahls ist, die Richtung des Genies irre geführt odersich in die einfache Anweisung der Natur, derenAnblik Lehre ist, gemengt. Turner, Danbynnd Martin, Stanfield, Copley, Fielding,