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Martha ist unser Stubenmädchen — sehr gutmüthigesMädchen und so zärtlich mit Kindern."
Mrs. Morton sah ernst drein, besann stch einen Au-genblick, und sagte: „Ja, er kann dies Zimmer haben."
„Wer kann dies Zimmer haben?" fragte Sidneyin seiner Unschuld.
„Du, mein Lieber!" versetzte Mr. Morton.
„Und wo will Mama schlafen? Ich muß neben derMama schlafen!"
„Die Mama geht fort," sagte Katharine mit festerStimme, in welcher nur das Ohr der Sympathie dieBerzweistunssheraushören konnte, — „Mama geht fortauf eine kurze Zeit; aber dieser Herr und diese Frau wer-den recht — recht freundlich gegen Dich seyn."
„Wir wollen unser Bestes thun, Madame," sagteMrs. Morton.
Und während sie sprach, ging plötzlich dem Geist desKnaben ein Licht auf — er stieß einen lauten Schrei aus,riß sich von seiner Tante los, stürzte sich an seiner MutterBrust, barg sein Gesicht daran und schluchzte bitterlich.
„Ich fürchte, er ist sehr verwöhnt worden," flüsterteMrs. Roger Morton. „Ich dächte, wir sollten uns nichtlänger aufhalten — cs sieht sonst verdächtig aus. GutenMorgen, Madame; wir werden morgen Alles bereithalten."
„Lebt wohl, Katharine," sagte Mr. Morton; undindem er sie küßte, setzte er bei: „Sey getrosten Muthes,