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wissen, wie wir Alle Dich einst schätzten und liebten; wiejung Du wärest, wie von Schmeicheleien und Versuchun-gen umgeben; wie Du getäuscht wurdest, denn ich weißdas — bei meiner Seele ich weiß es — ich weiß, es warnicht Deine Schuld. Auch soll er wissen, wie zärtlich DuDein Kind geliebt, und wie Du seinetwillen selbst denTrost und die Freude, ihm nahe zu sehn, geopfert hast.Er soll Alles — Alles wissen."
„Mein Bruder — mein Bruder, ich verzichte auf ihn— ich bin zufrieden. Gott lohne es Dir. Ich will gehen —schnell gehen. Ich weiß jetzt, Du wirst für ihn sorgen."
„Und Ihr seht," fuhr Mr. Morton fort, sich wiederfassend und sich die Augen wischend, „es ist, unter unsgesagt, das Beste, wenn Mrs. Morton hierin ihren Wil-len hat. Sie ist eine sehr gute Frau — sehr; aber es istklug, sie nicht zu verletzen. — Ihr könnt jetzt hereinkom-men, Mrs. Morton."
Mrs. Morton und Sidney traten wieder ein.
„Wir haben Alles ins Reine gebracht," sagte derGatte. „Wann können wir ihn haben?"
„Heute noch nicht," sagte Mrs. Roger Mortssn;„Seht Ihr, Madame, wir müssen sein Bett Herrichtenund die Leintücher recht lüften; ich bin sehr eigen in sol-chen Dingen."
„Gewiß, gewiß. Wird er allein schlafen — verzeihtdie Frage."
„Er wird ein eignes Zimmer haben," sagte Mr.Morton. „He, meine Liebe? Zunächst an dem Martha'S.