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schliche» sich auf den Zehen die Treppen hinauf und tratenin Katharinens Zimmer.
Katharine saß ans dem Sopha, und Sidney — wieMrS. Roger Morton möglichst vortheilhaft gekleidet, nochnicht ahnend, welche Veränderung seines Schicksals ihmbevorstand, sondern vergnügt über die Abwechslung, neueBekannte zu sehen, wie dies bei hübschen Kindern gewöhn-lich ist, die darauf zählen, gepriesen und geliebkost zuwerden, — stand neben ihr.
„Meine Frau— Katharine," sagte Mr. Morton.Katharine stand mit Lebhaftigkeit auf und sah ihrer Schwä-gerin forschend in ihr hartes Gesicht. Sie unterdrückte denKrampf, der bet diesem Anblick in ihrem Herzen sich em-pörte, und streckte beide Hände aus, nicht sowohl zumWillkomm, als flehentlich bittend. Mrs. Roger Mortonrichtete sich auf und machte dann eine Verbeugung — eswar eine unwillkührliche Aeußerung der Wohlerzogenheit,ihr abgenothigt durch das edle Angesicht, die matronen-hafte Haltung Katharinens, die sie sich so ganz anders ge-dacht— sie machte eine flüchtige Verbeugung, und Katha-rine ergriff ihre Hand und drückte sie.
„Das ist mein Sohn;" und sie wandte das Gesichtweg. Sidney trat seiner künftigen Beschützerin entgegen,und Mrs. Roger murmelte:
„Komm her, mein Lieber! Ein hübscher kleinerJunge!"
„Ein so hübsches Kind als ich nur je sah!" sagte