Druckschrift 
1 (1841)
Entstehung
Seite
133
Einzelbild herunterladen
 

133

bin, wenn er krank wird laßt mich hier bleiben laßtmich hier sterben!"

,)Jhr müßt nicht so traurig reden Ihr seyd nochjung jünger als ich ich denke nicht ans Sterben."

Der Himmel verhüte es, aber"

Gut gut," unterbrach ste Mr. Morton, welcheranfing zu fürchten, seine Gemüthsbewegung möchte ihnzu einem Versprechen Hinreißen, das ihm seine Frau zuhalten nicht gestatten dürste;Ihr sollt sprechen mit Mar-garethen, d, h, mit Mrs. Morton ich will sie ver-anlassen, Euch zu sehen-ja, ich denke, ich kann das schonmachen, und wenn Ihr mit ihr einig werdet, wegen desHierbleibeus, aber, seht Ihr, du sie das Geld in dieEhe gebracht hat, und eine gar besondere Frau ist"

Zch will sie sprechen; Dank Euch, Dank Euch; siekann es mir nicht abschlagen. Und Bruder," fuhr Mrs.Morton nach einer kleinen Pause und mit fester Stimmefort,und ist es möglich, daß Ihr meine Erzählung nichtglaubt? Daß Ihr, wie alle Andere, meine Kinder alsKinder der Schande betrachtet?"

In Katharinens Stimme, als sie so sprach, lag einErnst und eine Redlichkeit, welche Viele überzeugt hätten.Aber Mr. Morton war ein Mann der Thatsachen, einpraktischer Mann ein Mann der glaubte, daß das Ge-setz immer Recht.habe, und daß das Unwahrscheinliche niewahr sey.

Er sah zu Boden als er ihr antwortete:Ich glaube,Ihr seyd eine hartgetäuschte Frau gewesen, Katharine;