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gewinnen, — die Weiber werden immer durch Schönheiteingenommen."
Er bückte sich und drückte leise seine Lippen auf Sid-neys Stirne. Mrs. Morton deckte wieder den Shaw! aufihn und zog ihren Bruder in die andre Ecke des Zimmers.
„lind jetzt," sagte sie, und erröthete als sie sprach,„muß ich Eure Frau sehen, Bruder; es gibt so Viel zusagen über ein Kind, was nur eine Frau im Gedächtnis;behalten.kann. Ist sie recht gutmüthig und freundlich, EureFrau? Ihr wißt, ich habe sie nie gesehen; Ihr habtgeheirathet nachdem — nachdem ich fort war."
„Sie ist eine sehr brave Frau," sagte Mr. Mortonund räusperte sich; „und hat mir etwas Geld zugebracht;sie hat ihren eignen Willen, wie die meisten Frauen; aberdas lass' ich auf sich beruhen — sie ist ein gutes Weib,wie die Weiber sind, und klug und scheut keine Arbeit undMühe — ich weiß nicht, was ich anfinge ohne sie."
„Bruder — ich habe eine Gunst zu erbitten — einegroße Gunst."
„Etwas, wobei ich mit Geld helfen kann?"
„Nein, mein Anliegen hat Nichts mit Geld zu schaf-fen. Ich habe nicht mehr lang zu leben — schüttelt denKopf nicht — ich habe nicht mehr lang zu leben. Ich binohne Sorge wegen Philipps — er hat so viel Muth —so viel Charakterstärke — aber dies Kind! Ich kannes nicht ertragen, es ganz zu verlassen; laßt mich in dieserStadt bleiben — ich kann überall wohnen; aber um ihnnur manchmal zu sehen, zu wissen, daß ich in seiner Nähe