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„Die arme Mrs. Giles! — sie kam in das Arbeits-haus." "
„Die arme Mrs. Giles, ei freilich! Es wundertmich, Mr. Morton, daß Ihr, ein verheiratheter Mannmit Familie» sagen mögt: die arme Mrs. Giles!"
„Meine Liebe, wenn Leute, denen es einmal gut ge-gangen, ins Arbeitshaus kommen, so kann man sie wohlarm nennen; — aber das laß' ich auf sich beruhen; nurwenn der Knabe zu uns kommt, müssen wir ein scharfesAuge auf Miß Pryinall haben."
„Ich hoffe er wird nicht kommen, — es wäre sehrunangenehm. Und wenn ein Mann Frau und Kinder hat,je weniger er sich mit andern Leuten und ihren Kindernbemengt, desto besser. Denn wie die Schrift sagt: EinMann soll seinem Weibe anhängen, und —"
Hier hörte man die Glocke heftig und gellend anzie-hen, und Mrs. Morton brach aus in ein:
„Ha! das muß ich sageil! zu dieser Stunde! Wermag es sehn? Und Alles schon zu Bette! Geht und seht,Mr. Morton."
Etwas widerstrebend und langsam erhob sich Mr.Morton; er ging in den Gang und riegelte die Thüre auf.Eine kurze Unterredung in flüsterndem Ton folgte, zunicht geringem Aerger der Mrs. Morton, die, mit derKerze in der Hand, im Gange stand.
„Was gibt's, Mr. Morton?"
* In England bekanntlich das Armenhaus.