Plaskwith." Philipp trat durch die kleinere Thüre ein undward von einer „Phillis mit säubern Händen" in ein klei-nes Bureau gewiesen. Nach wenigen Minuten ging dieThüre ans und der Buchhändler trat ein.
Mr. Christoph» Plaskwith war ein kurzer, stämmi-ger Mann, in dunkeln Hosen und ebensolchen Kamaschen,schwarzem Nock und Weste, mit einer großen Uhrkette miteinem ungeheuer» Gehänge von Petschaften, vermischt mitkleinen Schlüsseln und altmodischen Trauerringen, seineGesichtsfarbe war blaß und schwammig, und sein Haarkurz, dunkel und glatt. Der Buchhändler that sich etwaszu gut auf eine Aehnlichkeit mit Napoleon, und affektirteein kurzangebundnes, fahrendes, gebieterisches Wesen, wor-in er einen Hauptzug des kraftvollen und entschiedenenCharakters seines Prototyps fand.
„Also Ihr seyd der junge Mann, den Mr. Roger Mor-ton empfiehlt?" Hier zog Mr. Plaskwith ein ungeheuresTaschenbuch heraus, öffnete es langsam, und stierte Phi-lipp scharf an mit einem, wie er nieinte, durchdringendenund durchbohrenden Blick.
„Da ist der Brief — nein! das ist Sir ThomasChamperdown's Bestellung von fünfzig Eremplaren desletzten Merkurs, der seine Rede bei der Grafschafts-versammlung enthält. Euer Alter, junger Mann? — erstsechzehn! — seht' älter aus; — Das ist er nicht — dasist er nicht — und dieser ist es! — Setzt Euch! — Ja,Mr. Roger Morton empfiehlt Euch — ein Verwandter —