Druckschrift 
1 (1841)
Entstehung
Seite
88
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sie als wirklicher Beweis angenommen würde, außer umwirkliches, persönliches Zeugniß zu verstärken, Es hattesich gefügt, daß Philipp, als er vor vielen Jahren dieAbschrift bekommen, sie Katharinen nicht gezeigt und ihrauch nicht den Namen Jones, als desjenigen, der die Ab-schrift gefertigt, genannt hatte. In der That war damals,als er erst drei Jahre mit Katharinen vermählt war, seineweltliche Vorsicht noch nicht durch ein auf Erfahrunggegründetes Vertrauen zu ihrem Edelmuth überwundengewesen. Was das blos moralische Zeugniß betraf, wel-ches auf der Veröffentlichung ihres Aufgebots in Londonberuhte, so hatte das gar keine Beweiskraft; auch erin-nerten sich, als man in A-Nachforschungen an-

stellte, die wälschen Dorfleutc an Nichts weiter, als daßvor etwa fünfzehn Jahren ein schöner Gentleman den Mr.Price besucht habe, und Einer oder Zwei glaubten sich zubesinnen, daß Mr. Price ihn mit einer Dame von Londongetraut habe; ein Zeugniß, das ganz und gar nichtaufkommen konnte gegen das tödtliche, verdammende Fak-tum, daß fünfzehn Jahre lang Katharine offen einenandern Namen getragen und mit Mr. Beaufort vor denAugen der Welt als seine Geliebte gelebt hatte. IhreGroßmuth hierin gab ihrer Sache den Todesstoß. Dem-ungeachtet fand sie einen elenden Advokaten, der ihr Geldnahmund ihre Sache vernachläßigte; so ward denn ihrProzeß angehört und mit Verachtung abgewiesen, lindfortan war denn Katharine wirklich in den Augen des