Druckschrift 
1 (1841)
Entstehung
Seite
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Blick auf die Zukunft zu richten; und unbestimmte,dunkle Besorgnisse ein Bewußtseyn, welchen Anhalt,welchen Schutz, welche Stellung er mit dem Tode seinesVaters verloren beschlichen ihn schaudrig kalt. Währender so brütete, horte man die Glocke ziehen; er erhob dasHaupt; es war der Postbote mit einem Brief. Philippstand rasch auf, und nahm den Brief, das Gesicht abwen-dend, auf welchem die Thräncu noch nicht getrocknet waren;und dann, sein Obstkörbchen ergreifend, trat er in seinerMutter Zimmer.

Die Läden waren halb geschlossen gegen die Tages-helle oh! welch ein Hohn liegt in dem Lächeln derglücklichen Sonne, wenn sie auf Unglückliche scheint! Mrs.Morton saß, oder vielmehr kauerte, in einer fernen Ecke,die strömenden Augen starr ins Leere hinausschauend,empfindungslos, zusammengesunken das Bild des trost-losen Jammers; und Sidney flocht zu ihren Füßen Blu-menkränze.

Mama! Mutter!" flüsterte Philipp, indem er seineArme um ihren Hals schlang;sieh auf! sieh auf! dasHerz bricht mir, wenn ich Dich so sehe. Koste diese Früchte!Du wirst auch sterben, wenn Du es so fort treibst; undwas wird aus uns werden-aus Sidney?"

Mrs. Morton schaute ihm halb abwesend ins Ge-sicht und versuchte zu lächeln.Sieh, ich habe Dir aucheinen Brief gebracht; vielleicht gute Botschaften; soll ichdas Siegel erbrechen?"

Mrs. Morton schüttelte leicht das Haupt und nahm