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unfreundliche und schreckliche Lebensbahn, zu welcher dasverzogene Kind der Eitelkeit und Liebe fortan verurtheiltwar. Sein Stolz und seine Selbstachtung hatten einenentsetzlichen Stoß erlitten. Er trat in das Haus, undein plötzliches Gefühl von Krankheit überstel ihn; seineGlieder zitterten, er setzte sich in der Halle nieder, legtedie Früchte neben fich hin, bedeckte sich das Gesicht mitden Händen und weinte. Es waren nicht die Thräneneines Knaben, aus einer bald versiegenden, seichten Quellefließend; es waren die brennenden, peinvollen, widerstre-benden Thränen, welche Männer vergießen, dem Herzenausgepreßt als wären sie sein Blut. Er war nie in dieSchule geschickt worden, damit er keinen Kränkungen auS-gesetzt wäre. Er hatte verschiedene Lehrmeister gehabt,die angewiesen waren, eher ihm Achtung zu bezeigen alsvon ihm zu verlangen; Einer folgte auf den Andern nachdes Knaben Laune und Einfällen. Seine natürliche Leb-haftigkeit jedoch, und ein sehr kräftiger, tüchtiger undscharfeindringender Geist hatten ihn befähigt, mehr Kennt-nisse zusammenzuraffen, obwohl von unzusammenhängen-der und buntscheckiger Art, als Knaben seines Altersgewöhnlich besitzen, und seine umschweifende, unabhän-gige Lebensweise außer dem Hause hatte beigetragen, sei-nen Verstand reifer zu machen. Sicher hatte er, trotz allerVorsicht, eine, wiewohl nicht sehr klare Vorstellung oderAhnung von seiner eigenthümlichen Stellung bekommen,aber bis auf diesen Tag hatte er noch keine ihrer Unan-nehmlichkeiten zu fühlen gehabt. Jetzt fing er an seinen