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Lust und des Schmerzes, die Motive und die ver-schiedenen Eigenschaften aufgezählt, nach welchen dieIntensität der Lust oder des Schmerzes zn berechnenist. Er gibt sich aber nicht damit ab, irgend einesder aufgczählte» Gefühle oder Motive zu erklären— er versucht es nicht einmal zn zeigen, daß sie demGesez noch ursprünglicherer Aeussernngen des mensch-lichen Geistes unterworfen sind. Bon de» geheime-ren oder verborgeneren Seiten der menschlichen Na-tur wüste Bentham überhaupt wenig: — wenn erans bessere Resultate kam als seine Vorgänger, sogeschah es, weil er die Wirkung irgend einer äuffernUrsache «uf die gewöhnlichem Elemente unserer Na-tur besser zn würdigen verstand — nicht weil er dieMinder offen liegenden Elemente genauer kante. Woauch nur eine geringe Kentniß der leztern hinge-reicht hätte, seine Folgerungen zn berichtigen, kamer oft von der Wahrheit weiter ab, als selbst dieNachbeter von Gemeinplätzen. Nicht selten warf ereine einfache, ungenügende Wahrheit weg, um einenparadoxen Jrrthum an deren Stelle zu sezzen.
Wenn'das Vermögen, eine verwikkelte Erschei-nung in ihre einfachen Elemente aufzulösen, denPhilosophen bezeichnet, so steht Mill dem philoso-phischen Ideal weit näher als Bentham. Dies hatjedoch keinen so großen Unterschied, als man wolerwarten dürfte, hinsichtlich d-r von Beiden gewon-nenen praktischen Folgerungen hervorgebracht. DieAnalyse, die Bentham in Beziehung auf die Erschei-