Viertes Kapitel.Der Stil.
Klarer, natürlicher und wärmer als zuvor, — «derminder auSgcarbeitet und geglättet. — Wärmer «dereher in Uebertreibungen verfallend. — Ursache desGlükkrS, das singirte LercnSschilderungcn bei unsmachten. — Herr Steif und seine Lehren. — Jedergroße Schriftsteller verfälscht seine Sprache. — Oieklassische und die romantische Schule. — Unsere Au-toren haben beide vereinigt.
Sind die Bemerkungen im vorigen Kapitel nich-tig, werden die Bücher weniger gelehrt, je mehr dieLeseweit «»wächst, so ist augenscheinlich, dag beisolchem Anwachsen der Stil in demselben Berhält-niß und ans demselben Grund minder ansgearbeitetund geglättet werden muß, als wen» der Autor sichdlos an einige Gelehrte wandte und somit in jedemLcser einen Kritiker sähe. Bücher, die sich an dirMenge wenden, muffen klar und bestirnt sein; derStil der heutigen Zeit hat daher an Klarheit ge-wonnen, was ec an Erudition verlor.