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5 (1836)
Entstehung
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oder vielmehr zu zeigen versuchen, wo er das Rechtegetroffen oder verfehlt hat. Es ginge Dies über dieGrenzen vorliegenden Buches hinaus; künftigen Me-taphysiken; liegt es ob, sich mit diesem Gegenständezu befassen.

Zur Bekantmachung des merkwürdigen Werkeswar die Zeit nicht glüklich gewählt. Wäre dasselbesechzig Jahre früher oder auch sechzig Jahre spätererschienen, so würde es dem Verfasser vielleicht nochmehr Ehre gemacht haben als irgend eine seiner frü-her;; Schriften.

Die Schriften Benthams enthalten durchausnichts, was Mills lezten Forschungen ähnlich wäre.Dies weist auf eine Hanptverschiedenheit der beidenMänner hin. Mill ist Metaphysik» im eminentenSinne des Wortes; Bentham ist Dies so wenig, alses ein Mann, der es in den übrigen Zweigen derPhilosophie so weit gebracht, nnr immer sein kann.Jedes moralische oder politische System muß aller-dings aus einer allgemeinen Ansicht der menschlichenNatur folgerecht abgeleitet werden; aber Bentham, derseine Prämissen mit so vieler Genauigkeit und Prä-ciflon aufstetlt, beschränkt sich durch eben diese Pra-cision auf wenige einfache und allgemeine Principien.Er analysirt nur selten und studirt den menschliche»Geist mehr nach der naturgeschichtlichen als der phi-losophischen Methode; er zählt und klassificirt dieTbatsachen, aber er gibt keine Gründe dafür an. Inseinen Werken werden die verschiedenen Arten der