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Moralität solcher Menschen muß dadurch verkehrtwerden. Es gibt wohl keine Tendenz, die jede Hof-nnng auf einen bessern Zustand der Menschheit sosehr ausschlöffe, als die, welche durch solche Lehrenden dafür empfänglichen Gemüthern eingeflöst wird.
Es hat zu allen Zeiten Menschen gegeben, dievon dem Motiv des Patriotismus oder der Men-schenliebe in ihre» Handlungen getrieben, den gewöhn-lichen und in nicht seltenen Fällen sogar allen mög-lichen Versuchungen 'des Eigennuzzes widerstandenhaben. 2» ganzen Massen von Menschen hat sichdas Motiv des Gewissens oder der moralischen Ver-pflichtung eben so kräftig erwiesen. Warum es sichnicht auch so in dem ganzen Menschengeschlecht er-weisen sollte, ist wenigstens aus der Beschaffenheitder menschlichen Natur nicht zu erkennen. So langees sich aber nicht so erweist, wird unser Geschlechtnicht den zehnten Theil der Glükseligkeit geniesen,deren es fähig ist. Durch blose Veränderung deräuffern Umstände, welcher nicht zugleich eine Ver-änderung unseres Begehrens entspricht, kann diemenschliche Glükseligkeit nach meiner Ansicht keinenZuwachs erhalten; nicht zu gedenken, daß wo allesBegehren sich blos auf das eigene Selbst bezieht, esnicht einmal zureichende Beweggründe für solcheHandlungen geben kann, die blos den Zwek ha-ben, jene äuffern Umstände zu einem heilbringendenZiel zu führen. Wer für das öffentliche Wohlwirkt, wird durch den Antheil, der ihm davon zu-