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Handlungen leglen, in der Erörterung einzelner ethi-schen Fragen gar deine Bcirachtuna über dar Ver-halten einer That zu der Moralität ihres Thätersaugestellt oder mindestens eine solche Betrachtung sotief in den Hintergrund gerükt haben, daß sie sichdem Auge entzieht. Dadurch haben sic nicht nur denWerth mancher ihrer Forschungen herabgesezt, son-dern sich auch der Gefahr blosgestellt, in bedeutendepraktische Jrrthümer zu verfallen, wie ihnen Dies inmanchen Fällen wirklich begegnet ist.
Diese Unvollständigkeit in den Ansichten Bent-hams koute indessen dem Werth seiner Forschungenauf dem Gebiet der Gesezgebung keinen Abbruchthnn. Die specifischen Folgen einer Handlung, welcheBeutham fast ausschlierlich in's Auge fast, sind ge-rade diejenigen, mit welchen di- Pesezgebnng sich bei-nah ausschlieslsch beschäftigt. Der Gesezg-ber gebie-tet oder verbietet eine Handlung, ohne viel auf de-ren innere Borireflichkeit oder Ei-t lechtigkeit zn se<hen. Er untersucht, welche Folgen gewisse Hand-lungen für die Gesellschaft haben würden. Er willdie Menschen nicht unfähig machen, ein Verbrechenzu wünschen, soud-rn sie nur von der Begehungdesselben abschrekken. Indem er die Menschennimt, wie er sie findet, b-stnbt er sich Triebfedern inThätigkeit zn sczzen, durch wrlchc auch Diejenigen,deren Neigungen der allgemeinen Glükseligkeit höch-lich znwiderlauf-n, si>,- bestimmen lassen, in ihremBenehmen so viele Rüksicht auf dieselbe zu nehme»,